„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
PresseDKOU
Porträt

Gerhard Achatz: Als Trauma-Chirurg in den Townships Südafrikas

Dr. Gerhard Achatz © Privat

Schusswunden, Stichverletzungen sowie offene Bauch- oder Brusthöhlen – selbst für den Mediziner Dr. Gerhard Achatz ist dies kein leichter Anblick. Der Militärchirurg war für drei Monate in einem Krankenhaus in Südafrika im Einsatz und hat dort viele Konflikte miterlebt und schwere Verletzungen behandelt.

Dr. Achatz ist Oberstabsarzt am Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Von Januar bis April 2016 war er im Rahmen der südafrikanisch-deutschen Trauma-Kooperation er Bundeswehr als Mitarbeiter der sogenannten Trauma Unit am Bara´, dem Chis Hani Baragwanath Hospital Soweto, mitten im Geschehen: Der Chirurg führte lebenserhaltende Notfalloperationen und Folge-OPs im Bereich des Halses, des Brustkorbes, des Bauches, der Gefäße sowie der Weichteile durch und betreute die Patienten auf den Intensiv- und Pflegestationen.

Das Ausbildungsprogramm der südafrikanisch-deutschen Trauma-Kooperation der Bundeswehr besteht seit 2011: Im 3-Monatsrhythmus werden Chirurgen nach Südafrika entsandt, um im Bara´ im Südwesten von Johannesburg zu arbeiten. Ziel der Partnerschaft ist es, Erfahrungen in der Traumachirurgie auszutauschen: Während die südafrikanischen Ärzte Methoden der Patientenversorgung in Deutschland kennenlernen, werden deutsche Chirurgen zu typischen Verletzungen in Krisenregionen geschult.

Lesen Sie weiter auf der DGOU-Website...

  • Mitglied werden Mitglied werden
  • Kontakt Kontakt